Zur Navigation - Zum Inhalt

Inhalt

26.08.2022 | Berolina Klinik | Berolina Klinik | Stellenangebote | IREHA | IREHA | Klinikprojekte

Implikationen psychischer Belastung im Home Office für die psychosomatische Rehabilitation und Einsatz digitaler Angebote in der medizinischen Rehabilitation: Ansatzpunkte für die Entwicklung hybrider Rehabilitationskonzepte

Zwei Poster für das 31. Rehabilitationswissenschaftliche Kolloquium der Deutschen Rentenversicherung Bund, 7. - 9. März 2022, Münster.

.
.
Prof. Dr. Scott Stock Gissendanner, Wissenschaftler im Ärztl. Dienst, Berolina Klinik
Prof. Dr. med. Gerhard Schmid-Ott, Kommissarischer Chefarzt Psychosomatik, Berolina Klinik

1. Implikationen psychischer Belastung im Home Office für die psychosomatische Rehabilitation

Anlässlich des 31. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquiums haben Mitarbeitende der Berolina Klinik in Kooperation mit Prof. Dr. Frank Kleemann (Universität Duisburg-Essen) einen Posterbeitrag zu psychischen Belastungen im Home Office präsentiert. Das Team bestand aus Scott Stock Gissendanner, Frank Kleemann, Regina Diedrichs, Kai Lorenz, Gerhard Schmid-Ott und Jörg Manzick.  

Unser Ausgangspunkt waren die Veränderungen in der Arbeitswelt, die durch eine wachsende Zahl von im Home Office Arbeitenden verursacht werden. Wir stellten fest, dass sich der Arbeitssoziologe Frank Kleemann schon sehr früh mit diesem Phänomen befasst hat. Seine Erkenntnisse zu den besonderen psychischen Belastungen im Home Office haben in den letzten drei Jahren für die Prävention und Rehabilitation psychosomatischer Erkrankungen sehr an Relevanz gewonnen. Unser Posterbeitrag fasst einige zentrale Befunde zusammen und erläutert ihre Implikationen für die medizinische Rehabilitation psychosomatischer Erkrankungen.

2. Einsatz digitaler Angebote in der medizinischen Rehabilitation: Ansatzpunkte für die Entwicklung hybrider Rehabilitationskonzepte

Interventionen, bei denen der Kontakt zwischen TherapeutInnen und PatientInnen über digitale Geräte vermittelt wird, kommen auch in der medizinischen Rehabilitation zunehmend häufiger vor. Welche Veränderungen für RehabilitandInnen und BehandlerInnen können wir dadurch erwarten? 

Mit dieser Frage beschäftigte sich ein Team des Science Circle des Nordrhein-Westfälischen Forschungsverbundes Rehabilitationswissenschaften. Seine Gedanken fasste es in einem Posterbeitrag für das 31. Rehabilitationswissenschaftliche Kolloquium zusammen. Die Autorinnen und Autoren des Beitrags waren Simone Lamminger (Dr. Becker Klinikgruppe), Dr. Scott Stock Gissendanner (Berolina Klinik), Heike Kähnert (Institut für Rehabilitationsforschung Nordeney) und  Prof. Andrea Schaller (Deutsche Sporthochschule Köln).

Anhand eines konkreten Beispiels einer Trainingseinheit wird im Beitrag argumentiert, dass künftig eher "hybride" und "blended" Lösungen zu erwarten sind, also Kombinationen von digital und persönlich vermittelten Inhalten. Die Rehabilitation benötigt künftig also neue Konzeptbausteine, die sich mit den jeweiligen Vorteilen beider Formen und ihrer sinnvollen Kombination theoretisch und empirisch befassen.


Drucken