Zur Navigation - Zum Inhalt

Inhalt

Kurzzeitpflege für mitreisende Angehörige - im Seniorencentrum St. Laurentius

Rehabilitandinnen und Rehabilitanden der Berolina Klinik können die Möglichkeit einer Kurzzeitpflege ihrer zu pflegenden Angehörigen im nah gelegenen Seniorencentrum St. Laurentius in Anspruch nehmen. St. Laurentius ist Kooperationspartner der Berolina Klinik und hält dafür Kurzzeitpflegeplätze das ganze Jahr über frei. Dafür muss ein amtlich anerkannter Pflegegrad mindestens schon sechs Monate bestehen. 
Für einen kurzfristigen Aufenthalt eines Pflegebedürftigen in einer stationären Pflegeeinrichtung wie dem Seniorencentrum St. Laurentius gibt es finanzielle Unterstützung im Rahmen der „Kurzzeitpflege“ bzw. der „Verhinderungspflege“ aus der Pflegeversicherungskasse. Diese Mittel werden durch die Krankenkasse des Pflegebedürftigen verwaltet. Seit dem 1. Januar 2015 ist eine Ersatzpflege bis zu sechs Wochen pro Kalenderjahr möglich. Durch die Zusammenlegung von finanzieller Unterstützung für die Kurzzeitpflege und die Verhinderungspflege können Aufenthalte für den Gesamtzeitraum einer Rehabilitation möglich sein. Die pflegebedürftige Person muss einen Eigenanteil für Verpflegung, Unterkunft und evtl. Investitionskosten leisten. In manchen Bundesländern, zum Beispiel NRW, werden die Investitionskosten übernommen. Einen Überblick der aktuellen Kostenstruktur des Seniorencentrums St. Laurentius finden Sie hier.

Das Seniorencentrum St. Laurentius ist eine Einrichtung des Vereins Caritas Wohn- und Werkstätten im Erzbistum Paderborn e. V., liegt im Löhner Ortsteil Gohfeld in ruhiger Lage im Werretal und ist eng verbunden mit der katholischen Kirchengemeinde in Löhne. Das Haus liegt ca. 2 km von der Berolina Klinik entfernt (ca. 15 Minuten mit dem Bus).

Das Haus wurde 1977 bezogen und in den Jahren 2006/2007 vollständig saniert und konzeptionell den aktuellen Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner angepasst. Heute verfügt das Seniorencentrum St. Laurentius über 154 großzügig geschnittene Einzelzimmer mit behindertengerechtem Bad. Sämtliche Zimmer verfügen über Fernseh-, Telefon- und Radioanschlüsse, sind an die zentrale Notrufanlage angeschlossen und mit dem Aufzug bequem zu erreichen. Es gibt 15 Kurzzeitpflegeplätze.

Das Gebäude ist in sieben Wohnbereiche unterteilt, u. a. zwei „aktive Etagen“, zwei Wohnbereiche für an Demenz Erkrankte und einen Wohnbereich für neurologisch Erkrankte. Individuell gestaltete Wohnküchen, gemütliche Gemeinschaftsräume und Sitzecken ermöglichen das Zusammenleben in kleinen Gruppen, Begegnungen und auch gastronomische Events. Eine großzügig gestaltete Gartenanlage lädt zu Spaziergängen und zum gemütlichen Verweilen ein. Ein Internetzugang ist über Modem möglich.

In der Einrichtung finden sich Dienstleistungen von verschiedenen externen Anbietern:

  • eine Hausarztpraxis (Facharzt für Innere Medizin mit Zusatzbezeichnung Palliativmedizin)
  • eine Physiotherapie-Praxis (auch für Mitarbeiter und externe Patienten)
  • eine Fußpflegepraxis
  • ein Friseursalon
  • eine Spa- und Wellnesstrainerin
  • das Laurentius-Cafe im Foyer

Das Wohlbefinden der Bewohner steht im Seniorencentrum St. Laurentius im Mittelpunkt. Hierbei wird auf das Gleichgewicht aus Gemeinschaftsleben und Privatsphäre geachtet. Ein wertschätzendes Miteinander sowie Respekt und Würde prägen den Umgang mit den Bewohnern. Zwischenmenschlichkeit, ein offenes Ohr, Geduld, Zuwendung und ein tröstendes Wort schaffen ein vertrautes Wohnumfeld.

Der Anspruch an eine familiäre Atmosphäre zeigt sich auch in dem harmonischen Miteinander von Bewohnern und Personal. Gemeinschaft wird groß geschrieben und findet u. a. in den gemütlichen Wohn- und Küchenbereichen statt. Hier wird der Alltag gelebt und erlebt. Die Mitarbeiter unterstützen und begleiten die Bewohner während der Mahlzeiten, bei der Zubereitung kleinerer Gerichte und bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten. Das gesamte Personal ist langfristig gebunden – es werden keine Dienstleistungen an externe Firmen übergeben. 

Gegenüber an Demenz erkrankten Bewohnern ist die Haltung der Mitarbeiter von Toleranz, Akzeptanz und Verständnis geprägt. Oftmals erleben die Betroffenen eine feste Tagesstruktur als hilfreiches Angebot.

Auf die ganzheitliche Betreuung wird viel Wert gelegt. Die professionelle Betreuung führen examinierte Fachkräfte durch, die von engagierten Pflegehilfskräften unterstützt werden. Der Respekt vor der Persönlichkeit und der Lebensleistung jedes Bewohners sowie die Vermittlung des Gefühls von Selbstständigkeit und Geborgenheit prägen dabei das Verständnis einer professionellen Pflege und Betreuung. Durch ganzheitlich aktivierende Pflege werden die körperlichen, geistigen und sozialen Fähigkeiten der Bewohner erhalten. Gearbeitet wird nach dem Pflegemodell von Monika Krohwinkel (Müller 2008).